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Hochschule Augsburg
Hochschulzentrum Donau-Ries

An der Hochschule 1
86161 Augsburg
Deutschland

Phone: +49 (0)821 5586-3433
Fax: +49 (0)821 5586 3222

E-Mail: florian.kerber@hs-augsburg.de
Web: www.hs-augsburg.de

 

Hochschule Augsburg und Hochschulzentrum Donau-Ries

Die Hochschule Augsburg (HSA) gehört mit momentan ca. 6.000 Studierenden in den sieben Fakultäten Allgemeinwissenschaften, Architektur und Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Gestaltung, Informatik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Wirtschaft zu den größten bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften.

Als innovative und praxisorientierte Hochschule mit den technischen, wirtschaftswissenschaftlichen, gestalterischen und interdisziplinären Studiengängen liefert die HSA wesentliche Impulse für die Entwicklung der gesamten Region Bayerisch-Schwaben.

Zentrale Aufgabe ist die Ausbildung von verantwortungsbewussten, hochqualifizierten und teamfähigen Akademikerinnen und Akademikern auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und technologischer Verfahren. Angewandte Forschung und Technologietransfer gehören ebenfalls zu den Kernkompetenzen der Hochschule Augsburg. In Anwenderzentren, Instituten und  Forschungsgruppen bearbeiten Professoren und Studierende anwendungsbezogene Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Zusammenarbeit mit regionalen Wirtschaftsunternehmen.

Das Hochschulzentrum Donau-Ries (HSZDR) ist ein extramuraler Standort der Hochschule Augsburg. Aus Mitteln des Programms Aufbruch Bayern wurde ein Technologietransferzentrum (TTZ) für flexible Automation und kooperative Robotik errichtet, in dem firmen- und fakultätsübergreifende Entwicklungsteams neueste Komponenten und Technologien nutzen und voranbringen können. Die Scherpunktthemen des TTZ umfassen wesentliche Schlüsseltechnologien, die die Umsetzung der Leitgedanken der Innovationsoffensive „Industrie 4.0“ ermöglichen, wie die Mensch-Roboter-Kollaboration, mobile Robotik und bildgeführte Robotik sowie die Automatisierungs- und Sicherheitstechnik für produktionstechnische Anlagen. Mehrere Forschungsgruppen innerhalb des TTZ beschäftigen sich mit den Querschnittsthemen Prozessentwicklung für die Industrie 4.0 sowie IT-Sicherheit von Produktionsanlagen und kritischen Infrastruktureinrichtungen, die aufgrund der zunehmenden digitalen Vernetzung und technischen Komplexität von zentraler Bedeutung für die Etablierung flexibler, hocheffizienter und damit standortsichernder Produktionsverfahren sind.

Forschungs- und Projektaktivitäten

An der Hochschule Augsburg und dem Hochschulzentrum Donau-Ries finden zahlreiche Aktivitäten im Bereich von Industrie 4.0 statt:

  • Entwicklung einer Produktionslinie aus mehreren mit Robotern bestückten Einzelmodulen als Integrations-, Test- und Ausbildungsplattform zur Simulation, Applikation und Optimierung realer Produktionsprozesse. Forschungsziele sind die Darstellung eines durchgängigen Entwicklungsprozesses vom Produktdesign bis zur Produktionsplanung sowie die Interoperabilität der eingesetzten Komponenten und effiziente Datenkommunikation zwischen Planungstools, Maschinensteuerungen und Sensoren.
  • Risikolagebild der industriellen IT-Sicherheit in Deutschland: Entwicklung einer Suchmaschine zum Auffinden industrieller Kontrollsysteme (ICS) und zur Bewertung der Risiken industrieller Steuerungssysteme und kritischer Infrastruktureinrichtungen.
  • Integration von fahrerlosen Transportsystemen zur Optimierung der Intralogistik durch  Integration von MES- und ERP-Systemen, Anlagensteuerung und Flottenmanagement.
  • Methoden- und Konzeptentwicklung zur für multimodale Assistenzsysteme an Arbeitsplätzen mit geringem Automatisierungsgrad zur Qualitätssteigerung unter Nutzung digitaler Infrastruktur.

Die Mitgliedschaft im MES D.A.CH Verband ermöglicht der Hochschule Augsburg und den im Themenfeld Industrie 4.0 tätigen Kolleginnen und Kollegen den direktem Kontakt, Meinungs- und Informationsaustausch mit Anwendern, Entwicklern und Standardisierungsorganisationen für MES. Problemstellungen und Entwicklungspotentiale aus der unternehmerischen Praxis können so Impulse für die Lehre als auch für Projektideen und Kooperationsmöglichkeit mit anderen Verbandsmitgliedern liefern.

Autor: Prof. Dr. Florian Kerber